{"id":52,"date":"2012-07-08T20:45:23","date_gmt":"2012-07-08T20:45:23","guid":{"rendered":"http:\/\/heimatvereintutschfelden.wordpress.com\/?page_id=52"},"modified":"2015-12-12T16:35:42","modified_gmt":"2015-12-12T14:35:42","slug":"geschichte-des-dorfes","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/heimatverein-tutschfelden.de\/?page_id=52","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>vor 260: Funde weisen auf r\u00f6mische Anlagen hin<\/p>\n<p>um 300: Besiedelung durch Alemannen; der Name Tutschfelden wird abgeleitet von Tutilo oder Thioto (\u00bbTutos Feld\u00ab).<\/p>\n<p>720: Es gilt das Recht &#8222;Lex Alemannorum&#8220;: Christianisierung. Tutschfelden wird Teil des Bistums Stra\u00dfburg<\/p>\n<p>746: \u00dcberfall der Franken auf die Alemannen bei Cannstadt: Herrschaft der Franken<\/p>\n<p>952: Guntram der Reiche, Gaugraf im Breisgau, wird von Kaiser Otto I. enteignet: der Hof Tutschfelden, Au\u00dfenhof des alten fr\u00e4nkischen K\u00f6nigshofs Riegel, geht in den Besitz von Otto I. \u00fcber.<\/p>\n<p>969: Otto I. \u00fcbergibt den K\u00f6nigshof Riegel und mit ihm den Hof Tutschfelden durch eine Schenkung dem Kloster Einsiedeln<\/p>\n<p>972: erste urkundliche Erw\u00e4hnung Tutschfeldens als Besitz des Klosters Einsiedeln (Schweiz)<\/p>\n<p>1130: der K\u00f6nigshof Tutschfelden (curtis Tutsvelt) erscheint in einer Urkunde des Klosters Gengenbach, die Tutschfelden dem Kloster Gengenbach zinspflichtig macht<\/p>\n<p>1178: Tutschfelden (Tusfelt) wird urkundlich als Besitz des Frauenklosters Waldkirch erw\u00e4hnt<\/p>\n<p>1250:\u00a0 das Geschlecht der Geroldsecker \u00fcbernimmt die Schutzvogtei \u00fcber Tutschfelden<\/p>\n<p>1330-1350: Tutschfelden wird vom Kloster Einsiedeln und z.T. auch vom Kloster Waldkirch getrennt; Teile des Gutes Tutschfelden (Tutzvelt) gehen an das Kloster Tennenbach und an das Kloster Ettenheimm\u00fcster<\/p>\n<p>1408:\u00a0 Tutschfelden (das Dorf Tutschefelt) erscheint im Besitz des Freiburger Adelsgeschlechts Ederlin<\/p>\n<p>1514: der Name des Dorfes lautet erstmals Tutschfelden<\/p>\n<p>1535: bei der Teilung der Markgrafschaft f\u00e4llt Tutschfelden an die Markgrafschaft\u00a0 Baden-Durlach<\/p>\n<p>1555: Einf\u00fchrung der reformatorischen Lehre (Augsburger Bekenntnis) in Tutschfelden<\/p>\n<p>1618-1648: Drei\u00dfigj\u00e4hriger Krieg, Nervenfieber, Pest: von vormals 42 Familien leben in Tutschfelden nach Ende des Krieges nur noch 9 Familien<\/p>\n<p>1669: Tutschfelden hat ca. 50 Einwohner<\/p>\n<p>1674-76: im \u00bbholl\u00e4ndischen Krieg\u00ab wird Tutschfelden von franz\u00f6sischen Truppen \u00fcberfallen und brennt fast vollst\u00e4ndig nieder<\/p>\n<p>1709:\u00a0 Tutschfelden hat ca. 70 Einwohner<\/p>\n<p>1757: Einrichtung einer evangelischen Dorfschule<\/p>\n<p>1770: Tutschfelden hat 219 Einwohner<\/p>\n<p>1796: Einmarsch der franz\u00f6sischen Armee unter General Moreau. Zahlreiche K\u00e4mpfe in\/um Tutschfelden zwischen vorder\u00f6sterreichischen und franz\u00f6sischen Truppen. Sonderfriede mit Napoleon<\/p>\n<p>1803: Tutschfelden wird dem Kurf\u00fcrstentum und sp\u00e4teren Gro\u00dfherzogtum Baden zugewiesen<\/p>\n<p>1806: Bau der klassizistischen Weinbrenner-Kirche mit Schaxel-Orgel<\/p>\n<p>1845: Inbetriebnahme der Rheintalbahn zwischen Offenburg und Freiburg<\/p>\n<p>1845-47: Badische Revolution<\/p>\n<p>ab 1853: Auswanderungen von ca. 66 Tutschfelder Einwohnern nach Amerika<\/p>\n<p>1857: Tutschfelden hat 386 Einwohner (99 Familien)<\/p>\n<p>1870\/71: Krieg gegen Frankreich. Gr\u00fcndung des Tutschfelder Milit\u00e4rvereins<\/p>\n<p>1875: Gr\u00fcndung Gesangverein Tutschfelden, ab 1884 M\u00e4nnergesangverein Eintracht Tutschfelden<\/p>\n<p>1879: Tutschfelden wird vom Bezirksamt Emmendingen verwaltet und dem Amtsgericht Kenzingen zugeteilt<\/p>\n<p>1895: Einrichtung einer zentralen Wasserversorgung aus dem hinteren Bleichtal mit Zuleitung zu jedem Haus<\/p>\n<p>1907: Neubau des Schulhauses an der damaligen Hauptstra\u00dfe (heute: Weinstra\u00dfe)<\/p>\n<p>1913: Tutschfelden erh\u00e4lt Telegraphenanschlu\u00df<\/p>\n<p>1914-1918: 1. Weltkrieg: 98 M\u00e4nner aus Tutschfelden werden eingezogen, 21 kehren\u00a0 nicht aus dem Krieg zur\u00fcck<\/p>\n<p>1915: Gr\u00fcndung des Kirchenchors Tutschfelden, Gr\u00fcndung des heutigen Kirchenchores Ende der 30er Jahre<\/p>\n<p>1919: Anschlu\u00df Tutschfeldens an die elektrische Stromversorgung<\/p>\n<p>1919: verschiedene Krankheiten sind auch in Tutschfelden zu verzeichnen (Ruhr etc.); Gr\u00fcndung einer Sanit\u00e4tsgruppe<\/p>\n<p>1923: die Inflation treibt viele in den Ruin<\/p>\n<p>1929: Weltwirtschaftskrise<\/p>\n<p>1933-39: Umstrukturierungen nach Macht\u00fcbernahme durch die NSDAP (Ortsgruppenleiter, HJ, BDM, NS-Frauenschaft)<\/p>\n<p>1939: Milit\u00e4rbaracken bei Tutschfelden und Errichtung des Westwalls<\/p>\n<p>1940: Gr\u00fcndung der Freiwilligen Feuerwehr Tutschfelden<\/p>\n<p>1939-1945: 2. Weltkrieg, 72 M\u00e4nner aus Tutschfelden werden eingezogen, 29 kehren nicht aus dem Krieg zur\u00fcck<\/p>\n<p>1945: 19. April, Eintreffen der franz\u00f6sischen Besatzer in Tutschfelden<\/p>\n<p>1948: Gr\u00fcndung der Bundesrepublik, Tutschfelden w\u00e4hlt einen jungen B\u00fcrgermeister (Albert Mattm\u00fcller)<\/p>\n<p>1951: Tutschfelden hat 467 Einwohner (107 landwirtschaftliche Betriebe); der moderne Weinbau wird vorangetrieben<\/p>\n<p>1951: Gr\u00fcndung des S\u00fcdweststaats Baden-W\u00fcrrtemberg; entgegen dem Willen der Tutschfelder B\u00fcrger (29:139 Stimmen) wird aus dem badischen Dorf Tutschfelden eine baden-w\u00fcrttembergische Gemeinde<\/p>\n<p>1952: Gr\u00fcndung des Tutschfelder Landfrauenvereins<\/p>\n<p>1962: Bau des neuen Rathauses<\/p>\n<p>1966: Gr\u00fcndung des Sportvereins Tutschfelden<\/p>\n<p>1972: Tutschfelden feiert sein 1000j\u00e4hriges Bestehen<\/p>\n<p>1975: Tutschfelden wird in die Stadt Herbolzheim eingegliedert<\/p>\n<p>1988: Gr\u00fcndung des Heimatvereins Tutschfelden; Ver\u00f6ffentlichung des Ortssippenbuchs<\/p>\n<p>1993:\u00a0 Tutschfelden erh\u00e4lt einen Kindergarten<\/p>\n<p>2003: Tutschfelden erh\u00e4lt das seit seiner Eingemeindung 1975 von der Stadt Herbolzheim versprochene B\u00fcrgerhaus (Ortsverwaltung, gro\u00dfer B\u00fcrgersaal, Vereinsr\u00e4ume, Feuerwehrhaus)<\/p>\n<p>2003: Er\u00f6ffnung eines Golfplatzes (jetzt: Europa-Park Golfclub Breisgau)<\/p>\n<p>2013: Er\u00f6ffnung der Heimatstube und Museumsdorfschire des Heimatvereins Tutschfelden<\/p>\n<p>Eine detaillierte Darstellung der Dorfgeschichte finden Sie im Ortssippenbuch Tutschfelden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vor 260: Funde weisen auf r\u00f6mische Anlagen hin um 300: Besiedelung durch Alemannen; der Name Tutschfelden wird abgeleitet von Tutilo oder Thioto (\u00bbTutos Feld\u00ab). 720: Es gilt das Recht &#8222;Lex Alemannorum&#8220;: Christianisierung. 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